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Neue Regelungen beim Vorsorgeausgleich bei Scheidung

Vorsorgeausgleich bei Scheidung
Beim Vorsorgeausgleich bei Scheidung ergeben sich neue Regelungen (Fotolia / krivinis)

Zum Jahreswechsel trat ein neues Scheidungsrecht in Kraft. Angepasst wurden dabei die Vorsorgereglemente. Das betrifft insbesondere den Vorsorgeausgleich bei Scheidung.

Die entscheidende Änderung zum 1. Januar 2017:

Einen Vorsorgeausgleich bei Scheidung gibt es auch dann, wenn bei einem oder sogar bei beiden Ehegatten bereits ein Vorsorgefall (wenn man also in Pension oder invalid ist) vorliegt. Das war bisher nicht möglich.

Kommt es zu einer Scheidung, dann teilt sich die in der Zeit der Ehe erworbene Freizügigkeitsleistung jeweils zur Hälfte auf.

Auch der Zeitpunkt, bis zu dem der zu teilende Anspruch aus der Vorsorge berechnet wird, hat sich geändert. Hier ist nun die Einleitung und nicht mehr der Abschluss des Scheidungsverfahrens relevant.

Informationspflichten der Vorsorgewerke

Erweitert wurden in dem Zuge auch die Informationspflichten der Vorsorgewerke gegenüber dem Sicherheitsfonds (SiFo). Diese müssen nun gegenüber dem SiFo jährlich eine Auskunft geben, wer Vorsorgeguthaben hat.

Ausserdem wurden die Vorsorgewerke verpflichtet, in Einzelfällen zusätzliche Informationen auf Anfrage (etwa von Scheidungsanwälten) preiszugeben.

Richtig vorsorgen mit ECO Treuhand

Die Experten der ECO Treuhand helfen Ihnen dabei, dass Sie weitsichtig vorsorgen und auch im Falle einer Scheidung die richtigen Entscheidungen treffen. Bei Fragen nehmen Sie am besten direkt Kontakt auf oder vereinbaren einen Termin.

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